Kirchenentwicklung 2030

 
Neuer Pfarreirat startet mit Vision und Strategie
Die erste Klausurtagung des neuen Pfarreirats der katholischen Kirchengemeinde im Quellenland fand unter intensiver Beteiligung und konstruktivem Austausch statt. Im Zentrum stand das Kennenlernen, die Auseinandersetzung mit dem Strukturmodell des Kirchenentwicklungsprozesses 2030 und die entsprechend künftige Ausrichtung der Pfarrei.
 
45.000 Katholiken gehören zur neuen Kirchengemeinde Im Quellenland. Der frisch eingeführte Pfarreirat stammt aus den ehemaligen sechs Seelsorgeeinheiten An der Eschach, Bregtal, Maria in der Tanne, St. Georgen-Tennenbronn, Villingen sowie Zwischen Brigach und Kirnach. Die 24 ehrenamtlich tätigen Pfarreiratsmitglieder und der Verwaltungsvorstand kamen im Kloster St. Trudbert im Münstertal zusammen. Verantwortet wurde die zweitägige Klausur von Pfarrer Thomas Mitzkus und dem leitenden Referenten Dr. Tobias Hofmann.
Nach einem geistlichen Impuls stellten sich die Teilnehmenden über ein persönliches Foto, ein Lieblingslied oder eine Lieblingsstelle der Bibel vor. Dieses Format diente der besseren persönlichen Verbindung und dem ersten gegenseitigen Kennenlernen.
 
In den Arbeitsphasen entwickelten sich die Module Strategie und Zusammenarbeit besonders konstruktiv. Die Teilnehmenden analysierten und diskutierten vorhandene und neue pastorale Angebote, gemeinsame, quellenlandweite Aktivitäten sowie die Vernetzung der vielen einzelnen Gruppierungen und Gremien. Welche Organe, Arbeitskreise und Kommunikationswege funktionieren gut, wo besteht Bedarf für Optimierung? Die Gruppenaufgaben „Turmbau“, „Kaffeetreff“ und „Marathon“ dienten als kreative Zugänge, um Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken herauszufinden.
 
Ziel ist nun eine klare, beteiligungsorientierte Organisation zu werden, die den Bedürfnissen der Gläubigen gerecht wird. Gemeinsame Projekte und Ressourcenbündelung sollen Synergien und Verbindung schaffen. Transparenz und Partizipation stehen dabei im Vordergrund. Die Klausurtagung schloss in einer guten Stimmung des Aufbruchs mit der Vereinbarung, in den kommenden Wochen Teilprojekte und Entscheidungsgrundlagen weiter auszuarbeiten.
 
Ein besonderes Ereignis zum Beginn einer neuen Pfarrei ist die Investitur. Für die neue Kirchengemeinde Im Quellenland bedeutet dies, dass die Menschen, die sich für die leitenden Positionen bereit erklärt haben, nach Kirchenrecht in ihr Amt eingeführt und gesegnet werden.
Am 28. Januar im Villinger Münster waren deshalb der Pfarrer Thomas Mitzkus, sein Stellvertreter Pfarrer Harald Bethäuser, der leitende Referent Dr. Tobias Hofmann, die Pfarreiökonomin Melanie Bächle mit Stellvertreterin Stefanie Dilger sowie der Vorstand des Pfarreirates der neuen Kirchengemeinde besonders im Fokus der Mitfeiernden. Pfarreiratsvorsitzender Thomas Eisele begrüßte alle, die sich zum Festgottesdienst versammelt haben. Für den feierlichen Akt war Domkapitular Michael Hauser aus Freiburg angereist – mit dabei die Investitururkunde von Erzbischof Stephan Burger. Die überreichte und verlesene Urkunde dokumentiert die feierliche Einsetzung von Thomas Mitzkus in sein Amt als Pfarrer der Pfarrei Unsere Liebe Frau Villingen, bzw. Kirchengemeinde Im Quellenland.
 
Das Kernteam und der Verwaltungsvorstand sprachen vor den zahlreichen Gottesdienstbesuchenden das apostolische Glaubensbekenntnis – zusammen mit dem Vorstand des Pfarreirates. Auch die im Münster anwesenden Mitarbeitenden des Pastoralteams und die Gemeinde stimmten in das Bekenntnis mit ein. Pfarrer Mitzkus legte stellvertretend für alle Mitarbeitenden, die für die Leitung der Pfarrei Verantwortung tragen, das Investiturversprechen ab. Domkapitular Hauser erläuterte, Pfarrer sein heißt nicht, zum Ritter geschlagen, Manager einer Firma oder Alleskönner zu sein.  Die große Aufgabe des Pfarrers sei es, als Freund Jesu Christi mit allen Menschen unterwegs zu sein.
 
Als Zeichen der Verbundenheit mit der Kirche von Freiburg überreichte Hauser ein gläsernes Werk mit der Schutzmantelmadonna und Diözesanpatronin, die auch die Patronin der Pfarrei Unsere Liebe Frau Villingen ist: „Möge sie immer ihre schützende Hand über die wirkenden Menschen in der neuen Kirchengemeinde halten. “
Ein schöner gemeinschaftlicher Moment war das Versammeln um den Altar zum Vater unser Gebet mit anschließendem Friedensgruß im Kreise de vielen Seelsorgenden und Ehrenamtlichen.  Sehr berührend vorgetragen war die persönliche Geschichte von Polarlichtern und der Gottesbotschaft „Ich hab´ dich lieb“ des leitenden Referenten Tobias Hofmann. Für eine würdige musikalische Umrahmung und Gestaltung des Gottesdienstes sorgte Bezirkskantor Roman Laub mit dem Kammerchor des Villinger Münsters.
Thomas Mitzkus dankte zum Schluss der Eucharistiefeier allen recht herzlich für den sehr bewegenden Gottesdienst durch den er sich gestärkt und angenommen fühle. Anschließend war beim Empfang im Münsterzentrum Gelegenheit zu Begegnung und Austausch, um auch hier wieder ein Stück mehr zusammen zu wachsen. Eine Fotobox sorgte für den unterhaltsamen Rahmen, den viele für eine gemeinsame Erinnerung nutzten.
 
Bei einer Klausurtagung des Pfarrgemeinderates und der Gemeindeteams wurde beschlossen, dass die jetzige Seelsorgeeinheit Villingen (bestehend aus 5 Pfarreien und einer Filialgemeinde (Rietheim)) künftig als eine Gemeinde und damit auch mit einem gemeinsamen Gemeindeteam in die neue Pfarrei gehen wird. Wir werden damit sozusagen zu einer Stadtgemeinde Villingen.In der Gemeindeversammlung am 14. November 2025 wurden jetzt die 16 Mitglieder des Gemeindeteams gewählt. 
Hintere Reihe (v.l.)Martin Fetscher, Michael Koch, Thomas Weiß, Michael Sarter, Oliver Süvern, Guiseppe Sgroi, Pfarrer Thomas Mitzkus (Pastorale Begleitung des Teams)
vorne (v.l.)Claus Decker, Simone Hermle, Anita Gwosch, Udo Lachemann, Ingrid Nopper, Gaby Speck, Hermann Fischer, Pastoralreferentin Elisabeth Auer (Pastorale Begleitung des Teams)Auf dem Bild fehlenStefan Storz , Melanie Süvern und Isolde Molnar
Das Gemeindeteam ist das lokale Gremium, das sich um die Anliegen der Stadtgemeinde Villingen kümmert. Der Pfarreirat stellt den Gemeindeteams im Haushalt eigene Finanzmittel zur Verfügung.Die Aufgaben
  • Jedes Gemeindeteam trägt Sorge für die Verwirklichung der Grunddienste der Kirche in seinem Bereich: Verkündigung des Glaubens, Feier der Gottesdienste, Dienst für die Menschen und Bildung von Gemeinschaften.
  • Das Gemeindeteam gestaltet – neu – als sogenanntes Gemeindeleitungsteam die Umsetzung der Gesamtstrategie der Pfarrei für die eigene Gemeinde.
  • Das Gemeindeteam richtet die Erfüllung seiner Aufgaben an den Bedarfen der Menschen und der eigenen Möglichkeiten aus.
 
 
Die Gesichter im Pfarreirat (immer von links)
Josef Spath, Michael Ehret, Angela Fürderer (Vertretung der pastoralen Mitarbeiter*innen)
Martin Schuhbauer, Katharina Scheuble-Rudolph, Bettina Schmitt-Hönl, Harald Bethäuser (Pfarrer), David Gwosch
Ursula Ruf, Fabian Fritschi, Hubert Bannagott, Thomas Eisele, Dr.Christine Blessing
Margit Klausmann, Angela Raffa (Italienische Mission), Thomas Tutecki , Jessica Liguori
Anja Finkbeiner , Heinrich Schidelko, Anita Gwosch, Daniela Waller, Franz Moosmann
Dr. Tobias Hofmann ( Leitender Referent), Melanie Bächle (Pfarreiökonomin), Brigitte Willmann, Thomas Mitzkus (Pfarrer), Christoph Hiersig
Es fehlen auf dem Bild   Dr. Thomas Schneider, Klaus Nagel, Oscar Hannabach (Caritasverband)
Konstituierende Sitzung am 5.11.2025
Gewählt wurden in den Vorstand des Pfarreirates
  • 1. Vorsitzender Thomas Eisele
  • 2. Vorsitzende Anja Finkbeiner
  • Beisitzer*innen:  David Gwosch und Jessica Liguori
Auf dem Bild (immer von links)
Dr. Tobias Hofmann, David Gwosch
Thomas Mitzkus (Pfarrer), Anja Finkbeiner, Jessica Liguori, Thomas Eisele
 
 
 
Gewählt wurden in den Pfarreivermögensverwaltungsrat
  • Anita Gwosch
  • Michael Ehret
Gewählt wurden als Delegierte im Diözesanrat
  • Daniela Waller
  • als Stellvertreter Fabian Fritschi

Die Villinger Pfarreiräte der Kirchengemeinde Im Quellenland
 David Gwosch , Anita Gwosch, Martin Schuhbauer, Heinrich Schidelko, Thomas Schneider und Katharina Scheuble-Rudolph 
 
 
 
Guten Morgen zusammen,
nach einem für Manche langen Abend und einer kurzen Nacht ist es mir ein großes Anliegen, zusammen mit Tobias Hofmann und im Namen des ganzen Kernteams Ihnen allen zu danken und zu gratulieren:
Ihnen, liebe gewählte Mitglieder unseres zukünftigen Pfarreirates, zu Ihrer Wahl in das Gremium, das die Pfarrei Unsere Liebe Frau, Villingen mitprägen wird
Ihnen, liebe Kandidatinnen und Kandidaten, die sie sich zur Wahl gestellt und so ermöglicht haben, dass in allen bisherigen Seelsorgeeinheiten eine echte Wahl stattfinden konnte

Ihnen, liebe Mitglieder des Wahlvorstandes, die Sie die Wahl vorbereitet und durchgeführt haben und gestern zusammen mit Ihren Helferinnen und Helfern für das korrekte Auszählen der Stimmen gesorgt haben

Ihnen, liebe Wahlhelferinnen und -helfer, die in den Wahllokalen und zum Teil zusätzlich beim Auszählen Dienst getan haben

Ihnen, liebe Frau Jolanta Hettich, für die gestern und in den vergangenen Wochen geleistete sehr große Arbeit in der organisatorischen und praktischen Vorbereitung und Durchführung der Pfarreiratswahl sowohl für Villingen als auch für Donaueschingen

Ihnen, liebe Mitglieder der bisherigen Gremien, die sie sich in den vergangenen Jahren so wertvoll, konstruktiv und zukunftsorientiert in den bisherigen Pfarrgemeinde- und Stiftungsräten sowie den Gemeindeteams eingebracht haben

Allen, die gewählt haben, und dadurch deutlich gemacht haben, dass Ihnen der weitere Weg Ihrer Gemeinde und der neuen Pfarrei wichtig ist.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass das gute und konstruktive Miteinander bei der Vorbereitung und Durchführung der Pfarreiratswahl, ein Zeichen für die Fähigkeit unserer neuen Pfarrei ist, Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam zu gestalten. Gott segne alle für den geleisteten Einsatz und unseren gemeinsamen Weg.
Für das Kernteam
Thomas Mitzkus, Pfarrer
Die Aufgaben des Pfarreirates
Der Pfarreirat ist das entscheidende Gremium in der neuen Pfarrei. Zusammen mit dem Kernteam tragen die Pfarreirätinnen und -räte die nächsten fünf Jahre die Verantwortung für die pastorale Arbeit vor Ort, gestalten mit, wie Kirche vor Ort gelebt wird und wie sie sich weiterentwickelt.  
 
  • Strategisch arbeiten: Er entwickelt und beschließt gemeinsam mit anderen engagierten Menschen Ziele für die pastorale Arbeit der neuen Pfarrei.
  • Engagierte stärken: Er unterstützt die Aktivitäten kirchlicher Teams, Gruppen und Verbände.
  • Repräsentieren und Kommunizieren: Er vertritt die Pfarrei in Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit.
  • Leitungskräfte beraten: Er wirkt bei pastoralen Stellenbesetzungen mit und berät die Pfarreileitung bei der Einsatzplanung des pastoralen Personals.
  • Finanzierung gewährleisten: Er trägt Sorge, durch Beschließen des Haushaltes, dass das Vermögen der Pfarrei verantwortungsvoll eingesetzt wird, um kirchliches Leben und soziales Engagement zu fördern.
  •  
 
Der Pfarreivermögensverwaltungsrat ist das Finanzgremium. In der Kirchengemeinde Im Quellenland gehören dazu:

Vorsitzender:
Pfarrer Thomas Mitzkus
 
Mitglied des Pfarreirates:
Michael Ehret
Anita Gwosch
 
Weitere Mitglieder:
Birgit Busse
Joachim Grimm
Albert Haugg
Veronika Maier
Jochen Schultheiß
Ernst Winterhalder

 
 
Ehrenamtliche können sich in den neuen Gremien einbringen. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre Talente und Ideen einzubringen.
fördern.
Kompetenzteams
Der Pfarrer und der Pfarreirat können gemeinsam für spezifische Aufgaben im Bereich von Pastoral, Bildung oder Caritas, die die ganze Pfarrei betreffen, Teams aus Hauptberuflichen und/oder Ehrenamtlichen einrichten und diese mit der Erfüllung der Aufgaben beauftragen.
Kirchortteams
Da auch weiterhin vieles im Nahraum rund um eine Kirche oder ein Gemeindehaus stattfinden wird, kann es dort jeweils sogenannte „Kirchortteams“ geben.  
 
 
 
 

 
 
 
Diese 6 Seelsorgeeinheiten mit ihren jetztigen 30 Pfarrgemeinden schließen sich zum Januar 2026 zu einer gemeinsamen Pfarrei - zur "Kirchengemeinde Im Quellenland" zusammen: 
 
 
  • An der Eschach
  • Bregtal
  • St. Georgen-Tennenbronn
  • Triberg Maria in der Tanne
  • Villingen
  • Zwischen Brigach und Kirnach  
 
Die Kirchengemeinde im Quellenland hat dann eine Fläche von 628 km² in der ca. 48.000 Katholik*innen leben.
Der Verwaltungssitz der Pfarrei ULF ist Villingen. Die Pfarrkirche ist das Münster ULF in Villingen. 
  
Name der Pfarrei: „Unsere Liebe Frau Villingen“
Dieser entspricht dem Patronat der Pfarrkirche und taucht z.B. auf Urkunden (Taufe, Trauung …) auf. 
  
Name der Kirchengemeinde: „Röm.-kath. Kirchengemeinde Im Quellenland“ 
Mit diesem Namen wird das Gebiet unserer neuen Kirchengemeinde im  Schwarzwald-Baar-Kreis (Quellenland) umschrieben. Er taucht in allen staatsrechtlich relevanten Dokumenten auf - z.B. in Briefen, Verträgen, Rechnungen oder Spendenbescheinigungen.
 
Das Leitungsteam ab 1.Januar 2026 
Leitender Pfarrer Thomas Mitzkus, stellv. leitender Pfarrer Harald Bethäuser und Leitender Referent Dr. Tobias Hofmann
Pfarreiökonomin Melanie Bächle und  stellv. Pfarreiökonomin Stefanie Dilger
 

 Neue Kirchengemeinde - neues Logo
 Brigach und Breg bringen nicht nur die Donau zu Weg - sondern auch das einheitliche Erscheinungsbild der neuen "Kirchengemeinde Im Quellenland" - der "Pfarrei Unsere Liebe Frau, Villingen".
Im Frühjahr 2025 wurde ein erstes Crossmedia-Konzept zur Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes der "Kirchengemeinde Im Quellenland" erarbeitet und vorgestellt.  Nach der Präsentation von drei passenden Logo-Design Vorschlägen waren alle Menschen der sechs Seelsorgeeinheiten, die sich künftig als neue "Kirchengemeinde Im Quellenland" zusammenschließen, aufgerufen mitzuentscheiden, welches Logo die aktiven Menschen der neuen Großpfarrei repräsentieren soll.
Umfrageergebnis:
Mehr als 500 Teilnehmende der Online-Umfrage sowie die Teilnehmenden der Präsentation bei der Dekanatskonferenz im März 2025 entschieden sich mehrheitlich für die zweite, modern-frische Version des Logos. Wir sagen herzlichsten Dank für Ihre Mitwirkung!
We proudly present:  
Diese Bild- und Wortmarke ist nun das Herzstück des Corporate Designs und der Start in eine Zukunft der modernen Kirchen-Kommunikation - nach innen wie nach außen.
 
 
Die visuellen Elemente
Der Fisch steht traditionell im Christentum für den Glauben an Jesus Christus und ist ein Symbol der Hoffnung und der Gemeinschaft. Im Logo wird der Fisch modern stilisiert dargestellt, eingebettet in die Form einer Quelle, die sowohl für den Ursprung des Lebens als auch für die Erneuerung steht. Der Fisch und die Quelle verschmelzen zu einer harmonischen Einheit, die sowohl den spirituellen als auch den natürlichen Ursprung des Glaubens thematisiert. Das Logo spiegelt nicht nur unsere christlich geprägte Identität wider, sondern baut auch eine enge und partnerschaftliche Verbindung zu unserer Heimat, dem Quellenland der Region Schwarzwald-Baar-Kreis auf.

Die künftige Website: www.kath-imquellenland.de  (oder auch: www.kgiq.de) ist aktuell in Entwicklung